Karl, Hermann und Johanna
Mitte des 19. Jahrhunderts begann der Gärtner Karl Möller in Celle mit dem Handel von Sämereien. Bekannt durch die Reinheit des Saatgutes in Stadt und Land, entwickelte sich ein Kolonialladen mit allen lebensnotwendigen Dingen.
Später übernahm eines seiner 11 Kinder, Hermann Möller, gelernter Kaufmann und Dekorateur das Geschäft. Mit seiner Frau Johanna, einer Tochter des BECKschen Holzhandels und Sägewerk aus Eisenachs, führte er die Tradition weiter. Unterbrochen durch den 2. Weltkrieg, nahmen sie ab 1946 den Handel wieder auf. Bald florierten die Geschäfte in der Celler Innenstadt wieder und es wurde auch mit lebenden Tieren, sogar mit Schildkröten, Affen und Krokodilen aus den ehemaligen Kolonien gehandelt.